Keine Sommerpause auf dem Zanger Berg

Trotz Sommerhitze und Freibadwetter: Der Stadtteiltreff im Heidenheimer Wohngebiet Zanger Berg hat auch in den Sommerferien wie gewohnt geöffnet.

Jeden Montag- und Donnerstagnachmittag von 14.30 – 17.00 Uhr ist es möglich bei „Geben und Nehmen“ gut Erhaltenes abzugeben und neue Schätze zu finden.

Zur gleichen Zeit treffen sich bei Kaffee und Kuchen, Wassermelone und Eiskaffee alte Bekannte, neu Zugezogene und Interessierte, um gemeinsam einen netten Nachmittag zu verbringen. Dabei entstehen neue Bekanntschaften, ein Sich-gegenseitig-helfen und ganz neue Ideen was die Gemeinschaft am Zanger Berg braucht.

Projektumsetzer, Mitdenker und Vorwärtsmacher sind genauso herzlich willkommen wie Zuhörer, Gegenstände-Tauscher, Kaffee-und-Kuchen-Genießer und jeder andere, der sich für „In guter Nachbarschaft“ und den Stadtteiltreff interessiert.

Netzwerkparty im Bürgerhaus

Der Bekanntheitsgrad im Bürgerhaus hat sich von Jahr zu Jahr gesteigert. Dazu beigetragen haben vor allem die Gruppen und Gruppenleiter, die das Haus in der Hinteren Gasse täglich beleben.

Bei der diesjährigen Netzwerkparty, die bereits zum fünften Mal stattfand, waren 55 Personen vertreten. Insgesamt 25 Gruppen engagieren sich derzeit im Bürgerhaus. Von der Bürgerhauswerkstatt, über den Chor 50 +, Internet und PC, Herz und Zeitverschenker, dem Pekip Maxi- und Mini-Club, dem Literaturkreis, dem Bamf-Integrationskurs und vielen weiteren Gruppen bis zum Stadtseniorenrat sind die verschiedensten Angebote vertreten.
Das Bürgerhauscafé hat von 13:00 bis 17:00 Uhr für alle geöffnet und freut sich über Besuch.
Alle Aktiven hatten die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen.

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Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der neuen Bürgermeisterin der Stadt Heidenheim Simone Maiwald, wurde über die weitere Entwicklung und den aktuellen Stand des Bürgerhauses gesprochen. Die Bürgermeisterin betonte nochmals: „Freiwilliges Engagement ist in der heutigen Gesellschaft ausgesprochen wichtig. Es ist ein Zeichen von Beteiligung und Demokratie.“

Geschäftsbereichsleiter David Mittner informierte darüber, dass die Projektphase im Bürgerhaus nun abgeschlossen sei. Das Ziel, das Bürgerhaus in Selbstverwaltung durch engagierte Bürgerinnen und Bürger zu beleben, wurde erreicht. So konnte positiv auf die Veränderungen in den letzten Jahren zurückgeblickt werden. „Nun können neue Ideen für Gruppenangebote entstehen und das Bürgerhaus kann sich für noch mehr Bürgerinnen und Bürger öffnen.“

Im Vordergrund des Treffens stand außerdem in diesem Jahr das Kennenlernen des neuen Projekts In guter Nachbarschaft, welches von der Koordinierungsstelle Ich für uns ins Leben gerufen wurde. Brigitte Weber, Leiterin der Koordinierungsstelle und Projektkoordinatorin Evi Lattermann stellten die im Bürgerhaus angesiedelte Zentrale zur Vermittlung von freiwilligen kleinen Unterstützungsleistungen vor. Die ebenfalls im Bürgerhaus koordinierte Mitfahrzentrale geht im Projekt In guter Nachbarschaft auf.

Informationen zum Bürgerhaus, zu Ich für uns und In guter Nachbarschaft sind auf der Homepage der Stadt Heidenheim zu finden.

Viele Besucher und gute Gespräche am reich gedeckten Tisch

Der Stadtteiltreff am Zanger Berg zeigte sich von seiner schönsten Seite. Herausgeputzt war sowohl der reich gedeckte Tisch als auch die Besucherinnen und Besucher für den Termin  am 30.07.2018. für den sich der Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter angekündigt hatte.

reich gedeckter Tisch am 30.07.2018 im Stadtteiltreff Zanger Berg

Viele fleißige Hände packten im Vorfeld mit an und gestalteten den wunderschönen Nachmittag. Von der kreativen Blumendeko über den selbst gebackenen Kuchen bis zu einem großen Korb an Äpfeln und Zwetschgen für jedermann war das Miteinander der Besucher sichtbar und spürbar.

Kein Platz war an der großen Tafel mehr frei als der Bundestagsabgeordnete um 15.00 Uhr eintraf.  Nach einer kurzen Begrüßung durch Evi Lattermann trug Frau Schimberra ein Gedicht vor und überreichte Kiesewetter ein Aquarell ihres Mannes, dem Künstler Max Schimberra, von der Burg Katzenstein als Geschenk.

Manche Gäste waren das erste Mal im Stadtteiltreff und kamen hauptsächlich um Kiesewetter zu treffen. Bei den meisten handelte es sich aber um Bewohnerinnen und Bewohner des Zanger Bergs, die den Stadtteiltreff auch an den regelmäßigen Öffnungszeiten für ein nettes Miteinander nutzen. Kiesewetter mischte sich unter sie und nahm sich Zeit für Gespräche. Es fand ein reger Austausch statt. Aufmerksam hörte  Kiesewetter zu was die Bürgerinnen und Bürger über ihren Stadtteil und über sich berichteten. Er beantwortete Fragen und notierte sich Anliegen.

Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter und Projektkoordinatorin von "In guter Nachbarschaft" Evi Lattermann
Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter und Projektkoordinatorin von „In guter Nachbarschaft“ Evi Lattermann

 

 

Besuch aus Berlin am Zanger Berg

Bundestagsabgeordneter Roderich KiesewetterAm Montag dem

30. Juli 2018 um 15.00 Uhr

besucht der Bundestagsabgeordnete
Roderich Kiesewetter
die Bürgerinnen und Bürger vom Zanger Berg
im Stadtteiltreff am Berliner Platz 11.

Wäre schön, wenn Sie dabei sind!!!!

Weichen stellen für Stadtentwicklung

Im Rathaus setzt man auf Beteiligung bei der Entwicklung des Ehrenamtes und der Arbeit in den Stadtteilen. Oberbürgermeister Bernhard Ilg begrüßt Vertreter aus der Zivilgesellschaft, freier Träger, von Unternehmen und der Verwaltung. Ein generationengerechtes Heidenheim ist nur mit Beteiligung der Bürger und der hauptamtlichen Akteure machbar. Um dieses strategische Ziel der Stadt Heidenheim umzusetzen, wurde das Konzept In guter Nachbarschaft – Caring Community entwickelt.

Die Leiterin der Koordinierungsstelle Ich für uns, Brigitte Weber, hat dazu für den 23. Juli ins Rathaus eingeladen. Gemeinsam mit Evi Lattermann, der Projektkoordinatorin vom Haus der Familie, hat sie die bisher geleistete Arbeit in der dreijährigen Pilotphase von Caring Community kurz umrissen. Moderiert wurde die voll besetzte Veranstaltung von Susanne Saliger von der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland im Auftrag des Stiftungskonsortiums Engagierte Stadt, das die Umsetzung der Arbeit in drei Pilotstadtteilen gefördert hat.

Die passgenaue Arbeit in den Stadtteilen setzt die Kenntnis der Bevölkerungsstruktur voraus. Unter allen Beteiligten herrschte Einigkeit, dass Ansprechpartner im Stadtteil notwendig sind. Meinrad Schad, 1. Vorsitzender der Hanns Voith-Stiftung, sieht als grundlegende Aufgabe die Erzeugung eines Wir-Gefühles in der Bevölkerung an. Dazu ist Begegnung notwendig.

Es ist schwierig Ehrenamtliche zu gewinnen. Der persönliche Kontakt hilft dabei. Ehrenamtliche können nur zur Freiwilligenarbeit motiviert werden, wenn die Aufgaben klar umrissen sind. Der persönliche Nutzen für den Freiwilligen selbst muss erkennbar sein. Zukünftige Pensionäre anzusprechen wurde als eine von mehreren Möglichkeiten angesehen, wie Wirtschaftsunternehmen sich beteiligen könnten.

Einig war man sich am Ende, dass stabile Strukturen Zeit brauchen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.ich-fuer-uns.de/,Lde/2464638.html

 

Gute Zusammenarbeit mit dem DRK Heidenheim

Senioren-Gymnastik Aufpumpen der BälleIm Rahmen des Projekts „In guter Nachbarschaft“ findet am Zanger Berg von Beginn an eine enge Zusammenarbeit mit mit dem DRK Heidenheim statt.
Einmal die Woche (Montag von 14.00-15.00 Uhr) findet in den Räumen am Berliner Platz 11 Senioren-Gymnastik statt. Frauen im Alter von 60-89 Jahren haben Spaß und 20180312_143410-e1530266056609.jpg

halten sich fit bei den Übungsstunden von Ingrid Suckut, der ausgebildeten Übungsleiterin des DRK.

 

Auch im Bereich Secondhand Bekleidung findet eine enge und gute Zusammenarbeit mit der DRK Kleiderkammer und dem DRK Kleiderladen „kleiderglück“statt.

Bei „Geben&Nehmen am Zanger Berg“ wird Vieles abgegeben, was nicht direkt wieder einen Abnehmer in der Nachbarschaft findet. Bekleidung, die nicht zur Saison passt oder schon längere Zeit hängt, wird an das DRK Heidenheim weitergegeben, da diese im Kreis die Spezialisten im Bereich Altkleider sind. Gut erhaltene aktuelle Ware geht in den Kleiderladen oder die Kleiderkammer.

Nicht mehr tragbare Bekleidung wird durch den KV SchwäbischGmünd der Wiederverwertung zugeführt.
Der Stadtteiltreff ist dankbar, dass diese Kleidersäcke nach Rücksprache direkt am Zanger Berg abgeholt werden.

Durch die nicht mehr vorhandenen DRK-Kleidercontainer im Stadtgebiet wird vermehrt Bekleidung bei „Geben&Nehmen“ abgegeben.

 

 

 

 

„Für Nachbarn aktiv werden“ – Start im Mittelrain

Die erste Informationsveranstaltung zu „Für Nachbarn aktiv werden“ fand vergangene Woche im Ökumenischen Gemeindezentrum am Mittelrain statt. Brigitte Weber, Leitung der Ehrenamtskoordinationsstelle „Ich für uns“ und Evi Lattermann, Projektkoordinatorin von „In guter Nachbarschaft“ stellten den rund 50 interessierten Teilnehmern das Konzept vor.

In den nächsten zwei Jahrzehnten wird die Zahl der Bürgerinnen und Bürger über 65 Jahre in Heidenheim um rund ein Drittel ansteigen. Schon jetzt gibt es in Heidenheim viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, die zu Hause wohnen aber hin und wieder auf Unterstützung angewiesen sind. Ein Pflegedienst ist noch nicht notwendig und ein Handwerker wird eigentlich auch nicht gebraucht. Was tun wenn die Kinder nicht vor Ort wohnen oder es keine Angehörigen mehr gibt.

Die Stadt Heidenheim hat sich auf den Weg gemacht eine „fürsorgende Gemeinschaft“ zu werden. „Füreinander da sein, um gemeinsam den Alltag leichter zu meistern“ ist laut Brigitte Weber die Grundidee dahinter.
Zur Unterstützung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern werden Menschen gesucht die bereit sind sich in ihrer Nachbarschaft zu engagieren. „Jede und jeder wird gebraucht“, betont Evi Lattermann „und jede und jeder kann etwas dazu beitragen.“

Neben kleinen handwerklichen Reparaturen können dies Botengänge, ein Unterstützung bei Verwaltungsaufgaben oder eine Begleitung zum Einkaufen, Arzt oder beim Spazieren sein. Auch ein Telefonanruf ist für jemanden, der das Haus nicht mehr verlassen kann, eine wunderbare Abwechslung.

Die Vermittlung erfolgt über die Zentrale im Bürgerhaus. Ehrenamtliche, die sich engagieren wollen, können in einem Erstgespräch festlegen, für welche Einsatzgebiete sie zur Verfügung stehen. Später werden sie für den Einsatz per Mail oder Telefon angefragt und können entscheiden, ob sie dafür bereit sind und ob es zeitlich passt. Bei ihrem Einsatz sind die Ehrenamtlichen über die Stadt Heidenheim versichert.

Die Ehrenamtskoordinationsstelle der Stadt Heidenheim „Ich für uns“ freut sich über Anfragen von Menschen, die sich für Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzten wollen. Wer zwar Zeit hat aber noch keine Idee auf welchem Engagementgebiet er aktiv werden könnte, erhält ein ausführliches Beratungsgespräch mit verschiedenen Vorschlägen. Kontakt „Ich für uns“ 07321 327-1062“

Jubiläums-Essen am Mittelrain

 

Bereits zum zehnten Mal luden engagierte Bürger vom Mittelrain ihre Mitbewohner zum gemeinsamen Mittagessen ins Ökumenische Gemeindezentrum ein. Fast 50 Personen folgten der Einladung und genossen ein frisch zubereitetes Drei-Gänge Menü.

Evi Lattermann vom Haus der Familie als Projektkoordinatorin in den Stadtteilen tätig, nutzte die Zeit zwischen dem Ratatouille und dem Erdbeertraum um den acht Ehrenamtlichen zu danken, die mittlerweile seit mehr als drei Jahren bei der Entwicklung ihres Stadtteils aktiv dabei sind.

Das nächste gemeinsame Mittagessen findet am Montag den 9.Juli um 12.00 Uhr wie immer im ÖGZ statt. Eine Anmeldung ist notwendig, damit die Mengen von den ehrenamtlichen Köchinnen bestimmt werden können.
Anmeldung im ÖGZ (in Liste eintragen) oder unter 0176 34678506 möglich.

Weitere Ehrenamtliche werden gesucht um mit „In guter Nachbarschaft“ weiter Projekte am Mittelrain umzusetzen. Die Ehrenamtskoordinationsstelle der Stadt Heidenheim „Ich für uns“ freut sich über Anfragen von Menschen, die sich für Ihre Mitbürger einsetzten wollen. Wer zwar Zeit hat aber noch keine Idee auf welchem Engagementgebiet er aktiv werden könnte, erhält ein ausführliches Beratungsgespräch mit verschiedenen Vorschlägen. Kontakt „Ich für uns“ 07321 327-1062.

 

 

Generationenforum 2018

OB Ilg mit den Vertreter der Organisationen die das Projekt unterstützen.

Die vierte Säule der Altersvorsorge

Die Altersvorsorge ruht bekanntlich auf drei Säulen: gesetzlich, betrieblich und privat. Oberbürgermeister Bernhard Ilg kündigte an, in Heidenheim mit der „sozialen Altersvorsorge“ eine vierte Säule bauen zu wollen. „In guter Nachbarschaft“ heißt das Projekt, das in drei Stadtteilen schon funktioniert und nach und nach ausgebaut wird.

Die Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement und Demografie „Ich für uns“ stellte dem Generationenforum die Erfolgsbilanz nach drei Jahren Aufbauarbeit vor. Im Rahmen des Pilotprojekts „Caring Community“ geht es um neue Formen der klassischen Nachbarschaftshilfe. Testgebiete sind der Mittelrain, der Zanger Berg und Großkuchen.

„In guter Nachbarschaft“ bekommt seine Zentrale im Bürgerhaus in der Hinteren Gasse. Wer eine kurzfristige Unterstützung im Alltag benötigt, kann sich dort melden. In einer Datenbank sind Ehrenamtliche gespeichert, die dann für Einsätze vermittelt werden. Die Ehrenamtlichen gewinnen auf diese Weise ein völlig neues Betätigungsfeld. Wer sich für solche Einsätze interessiert, kann sich bei „Ich für uns“ in der Datenbank registrieren lassen.

Die Stadt Heidenheim steht mit dem Projekt nicht allein da. „In guter Nachbarschaft“ wird von 14 Organisationen gemeinsam getragen, die das Vorhaben in den nächsten Jahren mitbegleiten, unterstützen und ausbauen werden.

Das Pilotprojekt wurde in den letzten drei Jahren durch Zuschüsse aus verschiedenen Quellen finanziert. Der Großteil kam von den Pflegekassen, aus einem Stiftungskonsortium des Bundes „Engagierte Stadt“ und des Landes über das Förderprogramm „Gemeinsam sind wir bunt“. Der Landkreis Heidenheim und die Stadt Heidenheim beteiligen sich ebenfalls. Die Pilotphase war noch gar nicht beendet, da wurde das Projekt mit dem Preis „Quartier 2020“ ausgezeichnet.