Drei „Engagierte Städte“ bei Fortbildung

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.In den vergangenen Tagen fand der zweite Teil der Fortbildung „Netzwerkkoordination in der Kommune“ der Bertelsmann-Stiftung in Hannover statt.

„In guter Nachbarschaft“ ist eines von 25 Projekten das vertreten durch Evi Lattermann die Möglichkeit bekommt an der sehr nachgefragten Weiterbildung teilzunehmen.

Neben fachlichem Input, gab es Informationen zu dem best practice Projekt „REGSAM“ aus München und viel Austausch unter den Kollegen aus ganz Deutschland.

Neben der Vertreterin der Stadt Heidenheim waren die „Engagierten Städte“ Königswinter und Flensburg anwesend.

 

Es hat gerade so gereicht

Am Montag den 08.01.2018 fand das erste gemeinsame Mittagessen am Mittelrain in diesem Jahr statt. Da das ÖGZ über die Weihnachtsfeiertage zu hatte und auch keine Café-Stube bisher stattgefunden hat, war es schwierig sich dieses mal rechtzeitig anzumelden.

Bis zum Mittwoch der Vorwoche gab es erst 16 angemeldete Teilnehmer. Die Ehrenamtlichen Veranstalter waren zu diesem Zeitpunkt etwas enttäuscht über die Resonanz. Nachdem die Einladung aber in den Heidenheimer Zeitungen erschienen ist, „Stammgäste“ persönlich eingeladen wurden (viele wussten gar nichts von dem Termin) und auch einige Gäste ohne Anmeldung zum Mittagessen kamen, wurde es dann doch eng.

Dank den fleißigen Köchinnen, dem flexiblen Helfer-Team und dem Teilen des ein oder anderen Bratapfel, den es zum Nachtisch gab, wurden alle satt.

Die Veranstalter freuten sich über die Gäste, die schon zu Stammgästen geworden sind und aber auch über etliche neue Gesichter. Das nächste GEMEINSAME MITTAGESSEN AUF DEM MITTELRAIN finden am 19.02.2017 statt.

UM ANMELDUNG WIRD GEBETEN!!!!

Entweder 14 Tage vorher in eine der Listen im ÖGZ eintragen oder bei Frau Lattermann, der Projektkoordinatorin, anrufen (Tel.: 0176 34678506).

 

Geschenke tauschen möglich

…und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Das ganze Jahr können jetzt ungeliebte Geschenke, gut erhaltene funktionstüchtige Gegenstände, zu klein Gewordenes und alles andere was eine Person gut tragen kann beim Stadtteiltreff am Zanger Berg abgegeben und getauscht werden.

Aber auch ohne etwas zu bringen findet man das ein oder andere Schätzchen das man brauchen oder jemanden anderen eine Freude damit bereiten kann.  Die ersten kleine Gäste konnten sich so über zusätzliche Weihnachtsgeschenke freuen. Für die Eltern hab es glückliche Kinderaugen ohne zusätzlichen Kosten.

Wer Lust hat mehr über das Projekt zu erfahren, etwas zu bringen oder mitzunehmen ist herzlich eingeladen. Immer Montag und Donnerstag von 14.30 – 17.00 Uhr ist geöffnet.

Oh, Du fröhliche Weihnachtszeit

 

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende. Die Räume am Zanger Berg (Berliner Platz 11) haben sich in den vergangenen Monaten stark verändert.

Aus einem stark renovierungsbedürftigen Objekt wurden ein gemütlicher Stadtteiltreff.  Die liebevoll gestaltete Winterlandschaft im Fenster ist schon von weitem zu sehen und macht neugierig auf das was sich dahinter verbirgt.

Die Räume haben sich gemausert. Ein großer Raum hübsch eingedeckt lädt zum Verweilen ein. Die ersten Besucher vom Zanger Berg haben sich zum gemütlichen Austausch bei Kaffee, Punsch und Gebäck getroffen.

Weihnachtskugel mit Text "Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr"

Nach der Weihnachtspause ist der Stadtteiltreff an zwei Tagen die Woche geöffnet.

Ab 04.01.2018 lädt „In guter Nachbarschaft“ Montag und Donnerstag von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr zum Kennenlernen und Beisammensein ein.

Vielen Dank den vielen fleißigen Händen, die 2017 geholfen haben aus diesen Räumen das zu machen was sie heute sind.

Allen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Start 2018.

Gemeinsames Mittagessen am Mittelrain

Ehrenamtliche vom Mittelrain organisieren am 08. Januar 2018 zum siebten Mal ein gemeinsames Mittagessen im Ökumenischen Gemeindezentrum. Drei Köchinnen zaubern (wie immer) ein frisches Drei-Gänge-Menü. Was es gibt wird (wie immer) nicht verraten.

Zwischen dem Hauptgang und dem Nachtisch wird die Projektkoordinatoin Evi Lattermann von „In guter Nachbarschaft – Caring Community Heidenheim“ über ein interessantes Angebot in Heidenheim informieren.

Herzliche Einladung an alle Mittelrainer. Das Team freut sich auch 2018 „In guter Nachbarschaft“ zu pflegen.

Um die Mengen planen zu können, ist eine Anmeldung bis 04.01.2018 erforderlich.

Listen dafür liegen im Ökumenischen Gemeindezentrum aus. Eine Anmeldung per Mail (lattermann@familienbildung-hdh.de) oder Telefon 0176 34678506 ist ebenfalls möglich.

 

Es geht weiter – Caring Community wird auch über die Pilotphase hinaus gefördert

Heidenheim hat mit dem Thema „Caring Community“  vor zwei Neuland betreten. Um große Vorhaben umzusetzen benötigt es Zeit. Wir freuen uns sehr darüber, dass ein Konsortium aus sechs Stiftungen und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt zur Verstetigung auch in den Jahren 2018 und 2019 weiter fördern werden.

Die Eng_Stadt_rgb_bigSumme von 30.000 € erhält das Haus der Familie als Kooperationspartner der Stadt Heidenheim, um die Stelle der Projektkoordination zu finanzieren. Die Familienbildungsstätte gehört seit 2016 zu dem bundesweiten Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“. Neben dem Fördergeld findet auch eine fachliche Unterstützung durch das Programmbüro statt.

 

 

 

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Desweiteren wurde die Stadt Heidenheim vom Sozialministerium für das Konzept „Caring Community“ mit einem Preis ausgezeichnet. Das „Quartier 2020“ fördert 53 Kommunen für ihre Ideen und Konzepte zur generationengerechten Quartiersentwicklung. Die Auszeichnung und das

Preisgeld in der Höhe von 30.000 €  wurden von der Staatssekretärin Bärbel Mielich an Frau Raspel, der Leiterin der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement und Demografie „Ich für uns“, übergeben.

Wie könnte man Wohnen wenn…

Vertreter aus dem Landkreis Heidenheim besuchten im November das Lebensphasenhaus in Tübingen. Ehrenamtliche Wohnberater führten durch die Musterwohnung und erklärten zukunftsfähige Techniken und Hilfsmittel.

Das Musterhaus ermöglicht barrierefreies Leben im Haus und im Garten. Das 52 qm große Wohnmodul kann vorgefertigt geliefert und an ein bestehendes Gebäude daran gesetzt werden. Die Innenausstattung ist in jedem Raum sehr durchdacht. Günstig ist es, wenn beim Bau schon bedacht wird was später gebraucht wird. Ein Nachrüsten ist häufig schwierig und wesentlich teurer.

Im anschließenden Gespräch waren sich die Besucher einig, dass es ein Wunsch vieler ist mit der gezeigten Ausstattung in den eigenen vier Wänden alt zu werden. Gleichzeitig werden es sich nur sehr wenige leisten können so zu wohnen.

Günstige nicht verbaute kleine Helfer des Alltags wurden im Obergeschoss des Hauses gezeigt. Alle hatten Spaß diese auf Alltagstauglichkeit zu testen und Erfahrungen dazu  auszutauschen.

Die wichtigste Erkenntnis ist, sich frühzeitig über die Lebensform und die Hilfen im Alter Gedanken zu machen und rechtzeitig Veränderungen vor zu nehmen.         Unbenannt 1

„…länger selbstständig zu Hause leben!“

Möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu können, wünschen sich die meisten. Am Mittwoch den 29.11.2017 informierte Herr Schmidt ein ausgebildeter Wohnberater des Kreisseniorenrates die Bürger in Großkuchen in der gut besuchten Schwabschule zu diesem Thema.

Es zeigte auf wie wichtig es ist rechtzeitig mit der Planung von Umbauten zu beginnen und die Angehörigen miteinzubeziehen. Von der ersten Überlegung über die Finanzierung bis hin zur Vergabe der Aufträge an Handwerker kann viel Zeit vergehen. Immer wieder betonte er, dass erst mit dem Umbau begonnen werden darf, wenn die Zusage der Fördermittel eingetroffen ist. Im Nachhinein gibt es keine Zuschüsse.

Um optimal und individuell beraten zu können, ist es notwendig eine Beratung vor Ort zu vereinbaren. Die Wohnberatung im Landkreis Heidenheim ist kostenlos und wird von ausgebildeten Ehrenamtlichen nach Vereinbarung durchgeführt.

Anhand von Bildern wurden Umbaumaßnahmen in verschiedenen Wohnbereichen vorgestellt und die zu erwartenden finanziellen Aufwendungen nicht verschwiegen.  Herr Schmidt machte sehr deutlich, dass auch über einen Wohnungswechsel rechtzeitig nachgedacht werden sollte, wenn bauliche Veränderungen nicht möglich sind.

Häufig lassen sich aber auch schon durch einfache kleine Veränderungen und günstige Hilfsmittel gefährliche Situationen wie Stolperfallen oder Unfälle durch Ausrutschen vermeiden.

Beim nächsten Treffen zu „…länger selbstständig zu Hause leben!“ werden Hilfsmittel vorgestellt, die sich im Baumarkt und Sanitätshaus erwerben lassen. Es soll möglich sein Gegenstände anzufassen und auszuprobieren. Frau Lattermann von „In guter Nachbarschaft“ bat die Zuhörer zum nächsten Treffen im kommenden Jahr auch ihre eigenen „kleine Helfer“ des Alltags mitzubringen. Persönliche Weiterempfehlung und Schilderungen aus der Praxis sind eine Bereicherung alle.

Großkuchen; Infoveranstaltung Wohnberatung