In der Weihnachtsbäckerei

Weihnachtsbäckerei am Zanger BergGemeinsam backt es sich am schönsten.
Bewohnerinnen des Stadtteils Zanger Berg zauberten einen weihnachtlichen Duft im Stadtteiltreff. Spitzbuben, Mokkaherzen, Haselnuß-Häufchen und viele mehr konnten anschließend genascht werden.

Nicht bedacht wurde, dass der günstige Herd in der Küche ohne Umluft nicht mehrere Blechen gleichzeitig schafft. Dementsprechend konnte der Herd nicht mit den flinken Händen Schritt halten. Dies war allerdings halb so schlimm, da alle Beteiligten nebenbei bei den Weihnachtsartikeln von „Geben und Nehmen“ stöbern konnten.

Angedacht war die Sorten untereinander zu tauschen, damit jeder eine größere Vielfalt am heimischen Teller hat. Die Bäckerinnen stellen aber einen Großteil der Werke der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Ein großer Teller bunt gemischt ging an den Jugendtreff im Johannisgemeindehaus, einige Päckchen gingen an Seniorinnen, die regelmäßig zum Stadtteiltreff kommen und selbst nicht mehr backen können. Über weitere Köstlichkeiten können sich alle freuen, die am 17.12. zur Weihnachtsfeier (ab 14.30 Uhr) in den Stadtteiltreff kommen.

Zur Info:
Der letzte Öffnungstag in diesem Jahr ist  Donnerstag der 20.12.2018.

Das neue Jahr beginnt im Stadtteiltreff mit einer Feier.
Am 03.01. feiern wir den 90. Geburtstag einer jungebliebenen Seniorin mit allen die Spaß am gemeinsamen Feiern haben.

 

 

 

 

 

Caring Community geht weiter

Eine gute Nachbarschaft ist Teil der generationengerechten Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen gut in Ihren Stadtteilen wohnen und zusammen leben können. Ab 2019 wird deshalb weiterhin am Ausbau der Stadtteilarbeit gefeilt.
Mit dem Pilotprojekt Caring Community wurden in den vergangenen drei Jahren zunächst die Lebensumstände von Seniorinnen und Senioren in den Blick genommen. Gleichwohl hat sich gezeigt, dass gegenseitige Unterstützung nur gelingen kann, wenn Anliegen aller Generationen ernst genommen werden. Oberbürgermeister Bernhard Ilg eröffnete gestern die Abschlussveranstaltung der Pilotphase und dankte den Bürgermentorinnen und –mentoren, die ihre Stadtteile seit 2016 mit Rat und Tat unterstützt haben. „Sie haben gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt mitgestalten können – für mich ist das Beteiligung auf höchstem Niveau.“ Mit dem strategischen Ziel der Generationengerechtigkeit hat die Stadt Heidenheim vorausschauend die demographische Entwicklung im Blick. „Dass in den vergangenen drei Jahren so viele Erfolge der Gemeinschaft im Quartier spürbar sind, macht mich stolz,“ so Ilg.
Er dankte Peter Schmeiduch vom Ministerium für Soziales und Integration für die finanzielle Unterstützung durch die Förderprogramme zur Quartiersentwicklung.  Josef Bühler, Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg war Ansprechpartner und Wegbereiter für die finanzielle Unterstützung durch die Pflegekassen. Beratende und finanzielle Unterstützung kam auch vom Stiftungskonsortium Engagierte Stadt. Weiter hat sich der Landkreis Heidenheim finanziell beteiligt. Bei der Konzeptentwicklung und der Evaluation fand das Projekt in Professorin Dr. Andrea Helmer-Denzel von der DHBW Heidenheim wertvolle wissenschaftliche Unterstützung. Professor Dr. René Gründer, ebenfalls DHBW Heidenheim, hat das Projekt evaluiert. Erkenntnisse seiner Untersuchung sind, dass Nachbarschaftsnetzwerke nicht verordnet werden können und dass die Eigenverantwortlichkeit der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil von Anfang an vermittelt werden muss. Fachkräfte als Moderatoren und Ansprechpartner im Quartier sieht Gründer als Voraussetzung für nachhaltige nachbarschaftliche Hilfenetzwerke an.
In enger Zusammenarbeit mit dem Haus der Familie als Kooperationspartner hat die städtische Koordinierungsstelle Ich für uns in den drei Pilotstadtteilen Großkuchen, Mittelrain und Zanger Berg das Thema Begegnung im Stadtteil in den Blick genommen. „Wo man sich kennt, wird eigenverantwortliche gegenseitige Unterstützung möglich.“ resümierte Brigitte Weber, die Leiterin der Koordinierungsstelle Ich für uns. Die Stadtteilkoordinatorin Evi Lattermann vom Haus der Familie hat anschaulich gezeigt, dass dadurch auch Verbesserungen von Infrastruktur und Mobilität für Bürgerinnen und Bürger erreicht werden können. Von vielfältigen Entwicklungen und Erfolgen wurde von den Bürgermentorinnen und Bürgermentoren aus den Stadtteilen berichtet. So wurde in Großkuchen im Rahmen des Pilotprojektes ein Wochenmarkt mit Lieferservice geschaffen und die Schwabschule als Begegnungsort wurde ausgebaut. Das gemeinsame monatliche Mittagessen, bei dem auch zu unterschiedlichen Seniorenthemen referiert wird, das Basteln für Jung und Alt und das Büchertauschregal tragen im Mittelrain zusammen mit der Beratungsmöglichkeit durch die Stadtteilkoordinatorin zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Seit Januar sind am Zanger Berg der Stadtteiltreff und der Tauschladen „Geben und Nehmen“ eröffnet – ein Erfolgsmodell, das sich immer mehr zur Anlaufstelle im Stadtteil etabliert und als Ausgangspunkt für den Ausbau der Stadtteilarbeit genutzt werden kann.

Es weihnachtet am Zanger Berg

Ein ganzes Jahr hat das Team vom Stadtteiltreff am Zanger Berg gesammelt. Alle Gegenstände, die bei „Geben und Nehmen“ abgegeben wurden und irgendetwas mit Weihnachten zu tun haben, wurden separat gelagert und sind seit dieser Woche aufgebaut.
Lichterketten, Weihnachtsbaumschmuck, Dekoartikel und vieles mehr können im Stadtteiltreff am Zanger Berg bestaunt, getauscht und mitgenommen werden.
Bei Kaffee, Tee und Punsch in geselliger Runde macht dies gleich noch mehr Spaß.

Geöffnet: Montag und Donnerstag 14.30 -17.00 Uhr

Baustellenfest am Zanger Berg

An der Iglauer Straße 21 entsteht ein Wohnprojekt für Blinde und Sehbehinderte der Nikolauspflege.  Die Fertigstellung und der Einzug der ersten Bewohner ist für 2019 geplant. Es entstehen 24 Wohnplätze für Erwachsene in barrierefreier und sehbehinderten-gerechter Umgebung, die es ermöglicht selbstbestimmt zu leben.

Beim Baustellenfest wurde das Konzept vorgestellt. Frau Mack aus Stuttgart, Geschäftsbereichsleitung der Nikolauspflege, bedankte sich bei Initiatoren, Bauträgern, Fördergeld-Gebern und vielen weiteren Personen, die das Vorhaben unterstützt haben. Bei flotter Musik und kulinarischen Genüssen konnten Kontakte zwischen den Institutionen, Organisatoren, zukünftigen Bewohnern und Nachbarn geknüpft werden. In kleinen Gruppen konnte die Baustelle besichtigt und die Pläne studiert werden.

Weitere Informationen dazu bei Mathias Wütherich (matthias.wutherich@nikolauspflege.de).

 

 

 

Netzwerktreffen am Zanger Berg

Netzwerktreffen Zanger Berg 23.10.2018
Teilnehmer des Netzwerktreffens am 23.10.2018

Sich Kennen und voneinander Wissen ist Fundament einer beginnenden Vernetzung

 

 

 

Beim ersten Netzwerktreffen am Zanger Berg sammelten Akteuer vom Zanger Berg Informationen über bestehende Angebote und Bedarfe des Stadtteils. Neben der Bestandsaufnahme wurden Ressourcen vorgestellt und mögliche Zusammenarbeit diskutiert.

Regelmäßige Treffen und gemeinsame Projekte sind angedacht und werden von allen Anwesenden begrüßt. Die Treffen sind eine offene Veranstaltung zu der Interessierte jederzeit dazukommen können. Die nächste Zusammenkunft ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Stadtteiltreff Zanger Berg stellt sich vor

„In Stadtteilen mit wenig Infrastruktur wird ein zentraler Ort der Begegnung zur wichtigen Anlaufstelle“, so Evi Lattermann Projektkoordinatorin.
Seit Januar gibt es am Zanger Berg einen Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger. Zentral gelegen am Berliner Platz 11, gegenüber der Bäckerei Matzner, kann man an zwei Nachmittagen in der Woche bei Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, alte Bekannte wiedertreffen und neue Nachbarn kennen lernen.
Mittlerweile treffen sich hier regelmäßig Generationen und Kulturen, die sich im öffentlichen Raum nicht näher kennen lernen würden.

Ende Oktober kamen Bürgermentoren vom Mittelrain und aus Großkuchen, um live zu erleben, wie der Stadtteiltreff genutzt wird. Evi Lattermann führte durch die Räume, berichtete über die aufwendigen Renovierungsarbeiten, der aktuellen Nutzung und Auslastung sowie dem Konzept.

Sie berichtete, dass der Raum „Geben und Nehmen“ für viele Bewohnerinnen und Bewohner erster Anknüpfungspunkt ist. Eine kurze freundliche Begrüßung und ein paar nette Worte sind oft der Einstieg in eine nette Unterhaltung oder ein erstes Kennenlernen auch wenn die Sprachvielfalt am Zanger Berg dabei eine große Herausforderung darstellt.
Nach mehreren kurzen Begegnungen traut sich der ein oder andere manchmal auch in den Raum nebenan.

Auch an diesem Nachmittag haben Besucherinnen Selbstgebackenes und Geerntetes mitgebracht, um es mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn zu teilen. Lattermann betont wie wichtig es ihr sei das „Geben und Nehmen“ im Stadtteiltreff vorzuleben und als Kultur des Miteinander vorzuleben und weiterzugeben.

Die Gäste aus den anderen Stadtteilen erleben einen Nachmittag mit netten Gesprächen, hitzigen Diskussionen und gemeinsamen Lachen. Ute Neumeister, eine ehrenamtliche Helferin berichtet, dass an manchen Nachmittagen auch zusammen gebastelt oder Karten gespielt wird. Die Zusammensetzung und Anzahl der Besucher sei immer unterschiedlich.
Wichtig ist beiden, dass es in dem Stadtteiltreff keine Grüppchenbildung gibt. Um dies zu vermeiden gäbe es die große Tafel bei der sich durch ständiges Kommen und Gehen die Menschen immer wieder neu mischen und vorstellen. Die gelebte offene Willkommenskultur multipliziert sich mit jedem neuen Besucher, der sich in der Atmosphäre wohlfühlt und ein Teil davon wird.

Lattermann führt durch die Räume und berichtet, dass die meisten Möbel und Gegenstände Spenden sind. Zu vielen gibt es eine Geschichte. Mit Ausnahme des Bodens und der Küche mussten keine großen Summen in die Hand genommen werden, um aus den stark renovierungsbedürftigen Räumen einen Ort zum Wohlfühlen zu machen.

Aktuell werden die Räume vom DRK montags für Seniorengymnastik genutzt. Geplant seien zwei  neue Projekte in Zusammenarbeit mit Integrationsmanagerinnen der Stadt Heidenheim, die Frauen mit Migrationshintergrund verstärkt einbinden wollen. „Es wäre schön, wenn sich noch mehr Personen, Gruppen oder Träger finden, um die Räume mit Leben zu füllen und Menschen zusammenzubringen“, so die Projektkoordinatorin.

Im leider nicht barrierefreien Untergeschoss werden die frisch renovierten WC-Räume vorgestellt.
Abschließend führt Lattermann die Besucher in den Abstelltaum im Keller in dem die Akteure des Stadtteiltreffs Nachhaltigkeit praktizieren. Neben den akkurat sortierten nicht weiter zu gebenden und zu entsorgenden Gegenständen, gibt es Vieles was gezielt aufgehoben wird. So werden das DRK und der „Sieben Zwerge“-Laden des Kinderschutzbund mit gut erhaltener Bekleidung versorgt, gute Kinderbücher ergänzen später Schulbibliotheken und viele weitere „Schätze“ werden an die richtigen Stellen weitergegeben.

Die Besucher zeigten sich begeistert was am Zanger Berg innerhalb eines Jahres alles entstanden ist und ließen den Nachmittag in Mitten der Bewohnerinnen und Bewohner des Zanger Bergs ausklingen.

Großkuchen stellt sich vor

Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Heidenheim erste Schritte zu einer „Caring Community“ unternommen. Über den Zeitraum von drei Jahren konnte in drei sehr unterschiedlich strukturierten Stadtteilen Projekte initiiert werden, die Menschen dabei unterstützen, möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können.

Die Vision der gesellschaftlichen Veränderung ist groß. Das Miteinander und Füreinander soll selbstverständlich werden. Jeder soll wissen, dass er gebraucht wird und an der gesellschaftlichen Veränderung mitwirken kann.

Zum Abschluss der durch Fördergelder finanzierten Phase konnten Aktive der einzelnen Stadtteile die Entwicklung und das Engagement der anderen kennen lernen.

Am 06.10.2018 traf man sich dazu in Großkuchen.

Aktiven aus Großkuchen stellten der Gruppe vom Mittelrain den Wochenmarkt und das monatlich stattfindende Weißwurst-Frühstück vor. Die Bürgerinnen und Bürger aus Großkuchen teilten mit wie wichtig es sei immer wieder besondere Aktionen einzuplanen, um den Wochenmarkt für alle Zielgruppen interessant zu gestalten. „Solidaritätskäufe“ auch von Menschen, die ihre Wochen-Einkäufe mit dem Auto in den umliegenden Städten tätigen sind notwendig, um die Wirtschaftlichkeit zu sichern.
Die Gäste freuten sich an diesem Samstag über den angebotenen Zwiebelkuchen und den jungen Wein.
An einigen Marktsamstagen wird die Schwabschule zum Beispiel zur Bühne für Schul- oder der Kindergarten-Kinder. An diesen Tagen erreicht man auch Eltern und Großeltern, die den Markt am Samstag Morgen sonst nicht regelmäßig besuchen. Das Einbinden verschiedener Generationen und Vereine wie zum Beispiel dem Obst- und Gartenbauverein sind ein Erfolgsfaktor.

Anton Bläßle als Vertreter der Großkuchenern präsentierte die Veränderungen der Schwabschule, die mit Geldern von „gemeinsam sind wir bunt“ möglich waren. Die zentral gelegene ehemalige Schule, kann durch die Anschaffungen mittlerweile von vielen Gruppen genutzt werden und bietet Equipment für Informationsveranstaltungen, Stehempfänge aber auch festliche Anläße für bis zu 70 Personen. Ein Dank ging an die Stadt Heidenheim, die Ehrenamtskoordinationsstelle und Evi Lattermann, die bei der Umsetzung unterstütz haben.

Es ist vollbracht

Endlich, endlich, endlich ist es geschafft! Das „Stadtteiltreff-Schild“ ist angebracht.
Ein großer Dank gilt den fleißigen Handwerkern, die nach viel Tüftelarbeit das Schild gemeinsam montiert haben.20180820_170515.jpgFranz Kauntzinger („ich war Ingenieur“) hat alles durchdacht, das komplette Arbeitsmaterial mitgebracht und delegiert. Der Mann der Tat war Frank Lattermann.
Ein tolles Team!!!

Wir waren dabei – Barcamp der Engagierten Stadt in Berlin

 

Gerade erschien auf der Homepage der Engagierten Stadt der Bericht über das Barcamp in Berlin. Es ist zwar mittlerweile schon einige Tage her, dass Brigitte Weber von der Ehrenamts-koordinationsstelle „Ich für uns“ und ich (Evi Lattermann) Projektkoordination von „In guter Nachbarschaft“ in Berlin waren, aber die Inhalte der Veranstaltung wirken noch nach und sind teil unserer Arbeit.

Ausführlicher Bericht auf der Homepage der Engagierte Stadt
https://www.engagiertestadt.de/2018/08/16/auf-ein-drittes-das-barcamp-der-engagierten-stadt/
Den Film zum BarCamp sehen Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=7D1uoOP9qfU

 

 

Keine Sommerpause auf dem Zanger Berg

Trotz Sommerhitze und Freibadwetter: Der Stadtteiltreff im Heidenheimer Wohngebiet Zanger Berg hat auch in den Sommerferien wie gewohnt geöffnet.

Jeden Montag- und Donnerstagnachmittag von 14.30 – 17.00 Uhr ist es möglich bei „Geben und Nehmen“ gut Erhaltenes abzugeben und neue Schätze zu finden.

Zur gleichen Zeit treffen sich bei Kaffee und Kuchen, Wassermelone und Eiskaffee alte Bekannte, neu Zugezogene und Interessierte, um gemeinsam einen netten Nachmittag zu verbringen. Dabei entstehen neue Bekanntschaften, ein Sich-gegenseitig-helfen und ganz neue Ideen was die Gemeinschaft am Zanger Berg braucht.

Projektumsetzer, Mitdenker und Vorwärtsmacher sind genauso herzlich willkommen wie Zuhörer, Gegenstände-Tauscher, Kaffee-und-Kuchen-Genießer und jeder andere, der sich für „In guter Nachbarschaft“ und den Stadtteiltreff interessiert.