Es geht weiter – Caring Community wird auch über die Pilotphase hinaus gefördert

Heidenheim hat mit dem Thema „Caring Community“  vor zwei Neuland betreten. Um große Vorhaben umzusetzen benötigt es Zeit. Wir freuen uns sehr darüber, dass ein Konsortium aus sechs Stiftungen und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt zur Verstetigung auch in den Jahren 2018 und 2019 weiter fördern werden.

Die Eng_Stadt_rgb_bigSumme von 30.000 € erhält das Haus der Familie als Kooperationspartner der Stadt Heidenheim, um die Stelle der Projektkoordination zu finanzieren. Die Familienbildungsstätte gehört seit 2016 zu dem bundesweiten Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“. Neben dem Fördergeld findet auch eine fachliche Unterstützung durch das Programmbüro statt.

 

 

 

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Desweiteren wurde die Stadt Heidenheim vom Sozialministerium für das Konzept „Caring Community“ mit einem Preis ausgezeichnet. Das „Quartier 2020“ fördert 53 Kommunen für ihre Ideen und Konzepte zur generationengerechten Quartiersentwicklung. Die Auszeichnung und das

Preisgeld in der Höhe von 30.000 €  wurden von der Staatssekretärin Bärbel Mielich an Frau Raspel, der Leiterin der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement und Demografie „Ich für uns“, übergeben.

Wie könnte man Wohnen wenn…

Vertreter aus dem Landkreis Heidenheim besuchten im November das Lebensphasenhaus in Tübingen. Ehrenamtliche Wohnberater führten durch die Musterwohnung und erklärten zukunftsfähige Techniken und Hilfsmittel.

Das Musterhaus ermöglicht barrierefreies Leben im Haus und im Garten. Das 52 qm große Wohnmodul kann vorgefertigt geliefert und an ein bestehendes Gebäude daran gesetzt werden. Die Innenausstattung ist in jedem Raum sehr durchdacht. Günstig ist es, wenn beim Bau schon bedacht wird was später gebraucht wird. Ein Nachrüsten ist häufig schwierig und wesentlich teurer.

Im anschließenden Gespräch waren sich die Besucher einig, dass es ein Wunsch vieler ist mit der gezeigten Ausstattung in den eigenen vier Wänden alt zu werden. Gleichzeitig werden es sich nur sehr wenige leisten können so zu wohnen.

Günstige nicht verbaute kleine Helfer des Alltags wurden im Obergeschoss des Hauses gezeigt. Alle hatten Spaß diese auf Alltagstauglichkeit zu testen und Erfahrungen dazu  auszutauschen.

Die wichtigste Erkenntnis ist, sich frühzeitig über die Lebensform und die Hilfen im Alter Gedanken zu machen und rechtzeitig Veränderungen vor zu nehmen.         Unbenannt 1

„…länger selbstständig zu Hause leben!“

Möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu können, wünschen sich die meisten. Am Mittwoch den 29.11.2017 informierte Herr Schmidt ein ausgebildeter Wohnberater des Kreisseniorenrates die Bürger in Großkuchen in der gut besuchten Schwabschule zu diesem Thema.

Es zeigte auf wie wichtig es ist rechtzeitig mit der Planung von Umbauten zu beginnen und die Angehörigen miteinzubeziehen. Von der ersten Überlegung über die Finanzierung bis hin zur Vergabe der Aufträge an Handwerker kann viel Zeit vergehen. Immer wieder betonte er, dass erst mit dem Umbau begonnen werden darf, wenn die Zusage der Fördermittel eingetroffen ist. Im Nachhinein gibt es keine Zuschüsse.

Um optimal und individuell beraten zu können, ist es notwendig eine Beratung vor Ort zu vereinbaren. Die Wohnberatung im Landkreis Heidenheim ist kostenlos und wird von ausgebildeten Ehrenamtlichen nach Vereinbarung durchgeführt.

Anhand von Bildern wurden Umbaumaßnahmen in verschiedenen Wohnbereichen vorgestellt und die zu erwartenden finanziellen Aufwendungen nicht verschwiegen.  Herr Schmidt machte sehr deutlich, dass auch über einen Wohnungswechsel rechtzeitig nachgedacht werden sollte, wenn bauliche Veränderungen nicht möglich sind.

Häufig lassen sich aber auch schon durch einfache kleine Veränderungen und günstige Hilfsmittel gefährliche Situationen wie Stolperfallen oder Unfälle durch Ausrutschen vermeiden.

Beim nächsten Treffen zu „…länger selbstständig zu Hause leben!“ werden Hilfsmittel vorgestellt, die sich im Baumarkt und Sanitätshaus erwerben lassen. Es soll möglich sein Gegenstände anzufassen und auszuprobieren. Frau Lattermann von „In guter Nachbarschaft“ bat die Zuhörer zum nächsten Treffen im kommenden Jahr auch ihre eigenen „kleine Helfer“ des Alltags mitzubringen. Persönliche Weiterempfehlung und Schilderungen aus der Praxis sind eine Bereicherung alle.

Großkuchen; Infoveranstaltung Wohnberatung

Länger selbstständig zu Hause leben!

Herzliche Einladung zur Informationsveranstaltung zur Wohnberatung am 29.11.2017 um 17.00 Uhr in der Schwabschule in Großkuchen.

Die meisten Menschen möchten möglichst in den eignen vier Wänden alt werden.

Gesundheitliche und körperliche Einschränkungen führen jedoch oftmals dazu, dass das gewohnte Leben in eigenen Umfeld mit der Zeit schwerer wird.

Kleine Veränderungen oder einfache Hilfsmittel erleichtern den Alltag und sorgen für den Erhalt der Lebensqualität im eigenen Zuhause. Manchmal kann es aber auch notwendig sein, umfangreiche Umgestaltungen im häuslichen Umfeld vorzunehmen, um den Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Wichtig ist es jedoch sich rechtzeitig über die Möglichkeiten sowie eventuelle Zuschüsse zu informieren.

Informationen dazu erhalten Sie am

29.11.2017 um 17.00 Uhr in der Schwabschule in Großkuchen

Der Eintritt ist frei

 

Gemeinsames Mittagessen am Mittelrain

Zur besseren Organisation bitten wir um Anmeldung bis Freitag 22.09.2017.

Dafür liegen liegen Listen zum Eintragen im ÖGZ aus. Eine telefonische Anmeldung ist bei Evi Lattermann unter folgender Nummer möglich: 0176/ 34678506.

Wir freuen uns auf Sie!

GEm. Essen 25.09.2017

Frauenpower am Zanger Berg

Diese Woche war die erste große Renovierungsaktion am Zanger Berg. Das Team bestand aus sieben engagierter motivierter Studentinnen (Dualen Hochschule Studiengang Sozialmanagement) und Evi Lattermann. Alle haben tatkräftig angepackt und harmonisch Hand in Hand gearbeitet.

Es ist unglaublich was acht Frauen an einem Tag schaffen. Die Mädels entstaubten die über drei Meter hohen Wände, spachtelten und klebten ab. Wie Elfen bewegten sie sich auf den Gerüsten. Die Herausforderung bestand unter anderem drin an den Übergängen zur bröckeligen farbigen Decke sauber zu arbeiten.

Mit viel Kraft und Durchhaltevermögen wurden die großen Flächen mit Teleskop-Stangen gestrichen, Detailarbeit verlangten die vielen Vorsprünge und Säulen.

Eine Mentorin brachte zur Freude aller Helfer zur Erfrischung Melone vorbei und sprach den jungen Frauen ihren Dank für ihren großartigen Einsatz aus.

Alle waren am Ende des Einsatzes mit dem Arbeitsergebnis sehr zufrieden und erstaunt was man gemeinsam an einem einzigen Tag schafft.

Ein großer Dank gilt den Mädels, dass sie ihren vorlesungsfreien Tag mit ehrenamtlicher Arbeit für das Stadtteilbüro verbracht haben und das obwohl sie Ende der Woche eine vorbereitungsintensive Klausur schreiben.

Mit einem zweiten Trupp sollen nächste Woche die Küche und der Treppenaufgang gestrichen werden. Helfer dafür werden noch gesucht!!!!

Helfer zum Streichen gesucht!!!

Am Zanger Berg entsteht am Berliner Platz 11 ein Stadtteilbüro. An diesem Ort soll demnächst schon ein Miteinander „In guter Nachbarschaft“ gelebt werden.

Das Objekt ist viele Jahre immer nur oberflächlich renoviert worden. Jetzt soll es ein gepflegter Ort für Begegnung und Beratung werden.

Die Installations- und Elektroarbeiten sind bald abgeschlossen. Dann kann ab dem 28.08.2017 mit dem Streichen der Wände begonnen werden. Die 3,25 m hohen Wände stellen eine besondere Herausforderung dar. Das Streichen soll in einer Renovierungsaktion mit ehrenamtlichen Helfern erfolgen.

Dafür werden dringend ehrenamtliche Helfer zum Streichen gesucht!!!!! (Arbeitsmaterial und Verpflegung werden selbstverständlich gestellt)

Jeder kann nach seinen Können und Kräften auch nur stundenweise mithelfen.

Weitere Informationen bei 

Evi Lattermann 0176 34678506 oder unter lattermann@familienbildung-hdh.de

Langsam wird es eng

Beim letzten gemeinsamen Mittagessen vor der Sommerpause durften wir 46 Teilnehmer begrüßen. Der Raum war in seiner Kapazität voll ausgenutzt.

Das Menü mit bunten Sommersalat, Schnitzel der Provence mit Spätzle und Baguette sowie einer roten Grütze mit vielen frischen Früchten mundete allen. Den drei ehrenamtlichen Köchinnen wurden mit starken Beifall gedankt.

Während Hauptgang und Nachtisch stellte Frau Lattermann (die Projektkoordinatorin „In guter Nachbarschaft“) die Mitfahrzentrale für Menschen über 59 Jahren vor. Anschließen ergab sich ein munteres Gespräch. Nutzer der Mitfahrzentrale berichteten von ihren Erfahrungen. Es wurden Fragen gestellt, Wünsche mitgeteilt und Informationsflyer mitgenommen.

Das nächste gemeinsame Mittagessen am Mittelrain findet

am Montag den 25.09.2017 statt.

Eine kommt, eine geht – Fliegender Wechsel bei Caring Community

Nach dem Abschied von Frau Simona Frei werde ich übergangslos das Projekt „In gute Nachbarschaft – Caring Community Heidenheim“ übernehmen, begleiten und voranbringen.

Ich werde versuchen möglichst schnell anzuknüpfen und die Mentoren, Ehrenamtlichen und die Stadtteile mit ihren „Bedürfnissen“ kennenzulernen. Es ist schon immer ein Anliegen von mit das Miteinander zu stärken und die Wohn- und Wohlfühlqualität aller BürgerInnen zu optimieren.

Heute möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen:

Mein Name ist Evi Lattermann. Seit 2002 sind wir, mein Mann, ich und unsere beiden Kinder (16 und 18 Jahre) Heidenheimer.

Nach beruflicher Tätigkeit als Einkäuferin für Kinder- und Babybekleidung bei einem großen Discounter habe ich nach der Familienphase noch einmal studiert. Seit Beendigung des Studiums Sozialmanagement an der DHBW Heidenheim bin ich als Sozialpädagogin tätig.

Bisher konnte ich schon einige interessante Projekte in Heidenheim umsetzten bzw. daran mitarbeiten. Besonders erwähnenswert sind der Kinderstadtplan für Heidenheim, der Sozialadressführer „Gut Auskommen mit wenig Einkommen“ und der Aufbau des DRK-Kleiderladen „kleiderglück“ in Giengen.

Ich freue mich darauf mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, Sie kennen zu lernen und bin gespannt auf Ihre Ideen, Anregungen, Wünsche und Fragen.

Gemeinsam können wir mitwirken, dass unsere Stadt lebens- und liebenswert für alle bleibt, neue Ideen umgesetzt werden und die Stadt fit für die Zukunft ist.