Zithermusik im Stadtteiltreff

Von alten Volksliedern, bis hin zu weltbekannten Klassikern wurde am Donnerstag, dem 14.03.2019, ein musikalischer Höhepunkt im Stadtteiltreff des Zanger Berges geboten.

Sabine Alice (Leiterin des Zitherbundes Heidenheim) stattete uns einen Besuch ab und sorgte mit Ihrem Auftritt, während Kaffee und Kuchen serviert wurden, für musikalische Unterhaltung. Jung und Alt erfreuten sich an der musikalischen Begleitung, während zu bekannten Volksliedern wie „Horch was kommt von draußen rein“ und „Das Wandern ist des Müllers Lust“ inbrünstig mitgesungen wurde. Natürlich durften auch Klassiker, wie „Der Dritte Mann“ und „Tulpen aus Amsterdam“ nicht fehlen und wurden auf vielfachen Wunsche der Besucher, zur Freude aller, vorgespielt.

Das kleine Konzert dauerte knapp eine Stunde, und alle Beteiligten waren sichtlich glücklich und zufrieden.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Sabine Alice für Ihren Einsatz und freuen uns auf weitere Vorstellungen.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei….

…aber am Rosenmontag war Halli-Galli im Stadtteiltreff am Zanger Berg.
In der Vorwoche gab es noch Bedenken wegen der Verkleidung und der mangelnden Karnevalsstimmung der Stadtteilbesucher. Völlig unbegründet.

Hüte, Haarreifen mit Ohren und Umhängen in großer Auswahl ließen jeden Besucher das passende für sich finden. Keiner wollte ohne bleiben. Die gegenseitige Beratung und das ausgelassenen Tauschen der Utensilien lockerten die Stimmung und brachte die ersten Lacher. Mit selbstgebackenen Faschings-Leckereien und Köstlichkeiten von der Bäckerei Matzner war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Das Fliegerlied, der Ententanz und Polonese Blankenese brachten Bewegung und flotte Hüftschwünge bis die Puste ausging. Ein großes Showtalent im Witzeerzählen wurde an dieesem Nachmittag entdeckt und beklatscht..
Die Zeit verging mit viel Gelächter und guter Stimmung wie im Flug.

Stadtteiltreff Zanger Berg stellt sich vor

„In Stadtteilen mit wenig Infrastruktur wird ein zentraler Ort der Begegnung zur wichtigen Anlaufstelle“, so Evi Lattermann Projektkoordinatorin.
Seit Januar gibt es am Zanger Berg einen Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger. Zentral gelegen am Berliner Platz 11, gegenüber der Bäckerei Matzner, kann man an zwei Nachmittagen in der Woche bei Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, alte Bekannte wiedertreffen und neue Nachbarn kennen lernen.
Mittlerweile treffen sich hier regelmäßig Generationen und Kulturen, die sich im öffentlichen Raum nicht näher kennen lernen würden.

Ende Oktober kamen Bürgermentoren vom Mittelrain und aus Großkuchen, um live zu erleben, wie der Stadtteiltreff genutzt wird. Evi Lattermann führte durch die Räume, berichtete über die aufwendigen Renovierungsarbeiten, der aktuellen Nutzung und Auslastung sowie dem Konzept.

Sie berichtete, dass der Raum „Geben und Nehmen“ für viele Bewohnerinnen und Bewohner erster Anknüpfungspunkt ist. Eine kurze freundliche Begrüßung und ein paar nette Worte sind oft der Einstieg in eine nette Unterhaltung oder ein erstes Kennenlernen auch wenn die Sprachvielfalt am Zanger Berg dabei eine große Herausforderung darstellt.
Nach mehreren kurzen Begegnungen traut sich der ein oder andere manchmal auch in den Raum nebenan.

Auch an diesem Nachmittag haben Besucherinnen Selbstgebackenes und Geerntetes mitgebracht, um es mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn zu teilen. Lattermann betont wie wichtig es ihr sei das „Geben und Nehmen“ im Stadtteiltreff vorzuleben und als Kultur des Miteinander vorzuleben und weiterzugeben.

Die Gäste aus den anderen Stadtteilen erleben einen Nachmittag mit netten Gesprächen, hitzigen Diskussionen und gemeinsamen Lachen. Ute Neumeister, eine ehrenamtliche Helferin berichtet, dass an manchen Nachmittagen auch zusammen gebastelt oder Karten gespielt wird. Die Zusammensetzung und Anzahl der Besucher sei immer unterschiedlich.
Wichtig ist beiden, dass es in dem Stadtteiltreff keine Grüppchenbildung gibt. Um dies zu vermeiden gäbe es die große Tafel bei der sich durch ständiges Kommen und Gehen die Menschen immer wieder neu mischen und vorstellen. Die gelebte offene Willkommenskultur multipliziert sich mit jedem neuen Besucher, der sich in der Atmosphäre wohlfühlt und ein Teil davon wird.

Lattermann führt durch die Räume und berichtet, dass die meisten Möbel und Gegenstände Spenden sind. Zu vielen gibt es eine Geschichte. Mit Ausnahme des Bodens und der Küche mussten keine großen Summen in die Hand genommen werden, um aus den stark renovierungsbedürftigen Räumen einen Ort zum Wohlfühlen zu machen.

Aktuell werden die Räume vom DRK montags für Seniorengymnastik genutzt. Geplant seien zwei  neue Projekte in Zusammenarbeit mit Integrationsmanagerinnen der Stadt Heidenheim, die Frauen mit Migrationshintergrund verstärkt einbinden wollen. „Es wäre schön, wenn sich noch mehr Personen, Gruppen oder Träger finden, um die Räume mit Leben zu füllen und Menschen zusammenzubringen“, so die Projektkoordinatorin.

Im leider nicht barrierefreien Untergeschoss werden die frisch renovierten WC-Räume vorgestellt.
Abschließend führt Lattermann die Besucher in den Abstelltaum im Keller in dem die Akteure des Stadtteiltreffs Nachhaltigkeit praktizieren. Neben den akkurat sortierten nicht weiter zu gebenden und zu entsorgenden Gegenständen, gibt es Vieles was gezielt aufgehoben wird. So werden das DRK und der „Sieben Zwerge“-Laden des Kinderschutzbund mit gut erhaltener Bekleidung versorgt, gute Kinderbücher ergänzen später Schulbibliotheken und viele weitere „Schätze“ werden an die richtigen Stellen weitergegeben.

Die Besucher zeigten sich begeistert was am Zanger Berg innerhalb eines Jahres alles entstanden ist und ließen den Nachmittag in Mitten der Bewohnerinnen und Bewohner des Zanger Bergs ausklingen.

Es ist vollbracht

Endlich, endlich, endlich ist es geschafft! Das „Stadtteiltreff-Schild“ ist angebracht.
Ein großer Dank gilt den fleißigen Handwerkern, die nach viel Tüftelarbeit das Schild gemeinsam montiert haben.20180820_170515.jpgFranz Kauntzinger („ich war Ingenieur“) hat alles durchdacht, das komplette Arbeitsmaterial mitgebracht und delegiert. Der Mann der Tat war Frank Lattermann.
Ein tolles Team!!!

Heidi hat Zeit-Party am Zanger Berg

Nach fast 50 Jahren als eine der „guten Seelen“ der Bäckerei Matzner ist Heidi Müller seit 01.07.2018 nicht mehr hinter der Theke anzutreffen.

Als Lehrling fing sie in den 60 Jahren an. Heidi Müller kennt viele Generationen Kunden und auch heute noch die meisten Bewohner des Zanger Bergs. Sie hatte und hat für jeden ein nettes Wort und ein offenes Ohr. Die ehemalige Bäckereifachverkäuferin wird von den Bürgerinnen und Bürgern des Zanger Bergs geliebt und geschätzt.

Im Stadtteiltreff am Zanger Berg fand am Donnerstag dem 05.07.2018 eine Nachbarschafts-Party ihr zu Ehren statt.
Viele Nachbarn*innen und ehemalige Kunden*innen gestalteten ein Plakate für Heidi, um Heidi zu danken und sie hochleben zu lassen. Vom Aquarell, einer Kuchen-Torten-Kollage bis zu selbst gemalten Bildern mit netten Worten gab es vieles. Eine Nachbarin schrieb ein Gedicht für die Bäckersfrau. Der zum Gedicht passende Präsentkorb wurde übergeben.

Bei selbstgebacken Apfelstrudel, Obst und Eiskaffee wurde viel geredet und gelacht.Über die netten Worte und Geschenke hat sich Heidi Müller sehr gefreut. Nach der Feier wurde jedes einzelne Bild von ihr persönlich von der Wand genommen und mit den Geschenken liebevoll eingepackt.

Hilde Nuss, eine Stadtteiltreff-Besucherin der ersten Stunde hatte an diesem Tag Geburtstag und wurde von Enkel und Urenkel ausgeführt. Direkt im Anschluss mischte sie sich unter die Feiernden, denn sie wollte auch an diesem Tag zu ihren „Freunden*innen“ an den Berliner Platz, wie jeden Montag und Donnerstag.

Alle Teilnehmenden wünschen sich noch viele solcher freudigen Ereignisse. Gemeinsam zu Lachen und zu Feiern verbindet und ist eine Bereicherung des Alltags!

Der Stadtteiltreff ist Montag und Donnerstag Nachmittag
von 14.30 -17.00 Uhr geöffnet.

 

 

 

 

 

Frühling am Zanger Berg

Die Winterlandschaft in den Fenstern des Stadtteiltreffs am Zanger Berg musste weichen.

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Viele fleißige Hände halfen damit schon von weitem zu sehen ist, dass der Frühling eingezogen ist.

Gemeinsam wurden Blumen, Hasen und Schmetterlinge gebastelt, die zum Großteil jetzt die Fensterfront zieren.

Fensterfront Stadtteiltreff Zanger Berg März 2018

 

Die Hasennester wurden noch vor Ostern mit nach Hause genommen, damit diese noch rechtzeitig gefüllt und für die Lieben versteckt werden konnten.

 

Öffnungszeiten Geben und Nehmen

Aktuell ist „Geben und Nehmen“ wie auch der Stadtteiltreff am Zanger Berg am Montag und Donnerstagnachmittag von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet und gut besucht.

Immer wieder wird der Wunsch nach längeren Öffnungszeiten und weiteren Öffnungstagen an Evi Lattermann, Leitung des Stadtteiltreffs, herangetragen. Um dem nachzukommen sucht sie aktiv nach Ehrenamtlichen.

Gesucht werden Bürger, die an einem Tag die Woche für 2-3 Stunden Geben und Nehmen betreuen. Dazu gehört Ware annehmen und einsortieren sowie neue Besucher über das Konzept informieren.
Evi Lattermann freut sich über Interessierte, die aktiv werden wollen!!!!