Großkuchen stellt sich vor

Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Heidenheim erste Schritte zu einer „Caring Community“ unternommen. Über den Zeitraum von drei Jahren konnte in drei sehr unterschiedlich strukturierten Stadtteilen Projekte initiiert werden, die Menschen dabei unterstützen, möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können.

Die Vision der gesellschaftlichen Veränderung ist groß. Das Miteinander und Füreinander soll selbstverständlich werden. Jeder soll wissen, dass er gebraucht wird und an der gesellschaftlichen Veränderung mitwirken kann.

Zum Abschluss der durch Fördergelder finanzierten Phase konnten Aktive der einzelnen Stadtteile die Entwicklung und das Engagement der anderen kennen lernen.

Am 06.10.2018 traf man sich dazu in Großkuchen.

Aktiven aus Großkuchen stellten der Gruppe vom Mittelrain den Wochenmarkt und das monatlich stattfindende Weißwurst-Frühstück vor. Die Bürgerinnen und Bürger aus Großkuchen teilten mit wie wichtig es sei immer wieder besondere Aktionen einzuplanen, um den Wochenmarkt für alle Zielgruppen interessant zu gestalten. „Solidaritätskäufe“ auch von Menschen, die ihre Wochen-Einkäufe mit dem Auto in den umliegenden Städten tätigen sind notwendig, um die Wirtschaftlichkeit zu sichern.
Die Gäste freuten sich an diesem Samstag über den angebotenen Zwiebelkuchen und den jungen Wein.
An einigen Marktsamstagen wird die Schwabschule zum Beispiel zur Bühne für Schul- oder der Kindergarten-Kinder. An diesen Tagen erreicht man auch Eltern und Großeltern, die den Markt am Samstag Morgen sonst nicht regelmäßig besuchen. Das Einbinden verschiedener Generationen und Vereine wie zum Beispiel dem Obst- und Gartenbauverein sind ein Erfolgsfaktor.

Anton Bläßle als Vertreter der Großkuchenern präsentierte die Veränderungen der Schwabschule, die mit Geldern von „gemeinsam sind wir bunt“ möglich waren. Die zentral gelegene ehemalige Schule, kann durch die Anschaffungen mittlerweile von vielen Gruppen genutzt werden und bietet Equipment für Informationsveranstaltungen, Stehempfänge aber auch festliche Anläße für bis zu 70 Personen. Ein Dank ging an die Stadt Heidenheim, die Ehrenamtskoordinationsstelle und Evi Lattermann, die bei der Umsetzung unterstütz haben.